Wanderwochenende in Willebadessen

 

Mit 12 Wanderfreudigen verbrachten wir von Donnerstag dem  26.02. bis Sonntag dem 29.02.2017 ein Winterwanderwochenende in dem schönen Eggegebirge am Rande des Teutoburger Waldes.

Am Donnerstag nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir noch zu einer 6 km Stirnlampenwanderung durch den verschneiten Wald bis in den Ort Willebadessen aufgebrochen. Nach einer Stärkung in der Gaststäte Evers traten wir den Heimweg zum Hotel an.

Am Freitag führte uns der Weg durch die verschneite sonnige Winterlandschaft auf den "Rundwanderweg in die Vergangenheit" rund um den Ort Willebadessen. Am Wildgehege entlang, weiter zur Eggequelle einer sulfathaltigen Mineralwasserquelle erreichten wir den Schmetterlingspfad,- der ein Bestandteil des "Hitgenheierweges" ist- das Schloss/Kloster in Willebadessen. Am Mittag wartete eine gemütliche Kaffeetafel in der "Kaffeebohne" auf uns. Gestärkt wanderten wir über den Pascheberg -ein alter Prozessionsweg-, zum Hl. Kreuz -auch Vituskapelle genannt- weiter zu den Fischteichen. Nach der 13 Kilometern langen Wanderung und nach einem guten Abendessen haben wir den Abend mit einer Kegelpartie ausklingen lassen.

Am Samstag ging es auf den Spuren der alten Germanen durch das Eggegebirge. An den Sieben Quellen entlang des Hellebaches führte uns der Weg zu geschichtsträchtigen Orten zur "Karlsschanze" einer Wallanlage. Sie besteht aus einem insgesamt drei Kilometer langen System mehrerer Wälle. In der Nähe der Karlsschanze steht ein Opferstein auch "Fauler Jäger" genannt, ein Opferstein aus heidnischer Zeit. Von hier aus traten wir den der Weg weiter über dem wunderschönen Klippenwanderweg,- Ausblick weit über Willebadessen und Borlinghausen hinaus- zum "Bierbaumsnagel" einen der ältesten Aussichtstürme in Ostwestfalen an. Der Turm wurde 1849 von Julius Bierbaum errichtet um seiner vom Heimweh geplagten Frau den Blick nach Kassel zu ermöglichen. Auf dem verschneiten Wanderweg gelangten wir nach Kleinenberg. Dort erwartete uns eine gemütliche Kaffepause in dem neuen "Pilgercafe". Gestärkt und frohen Mutes wurde der Rückweg angetreten. Im Sonnenschein führte uns nun der Weg zur "Alten Eisenbahn" einer alten Bauruine der Bahnstrecke Hamm -Kassel. Noch gerade rechtzeitig vor der Dunkelheit erreichten wir nach ca. 20 km unser Hotel.

Am Sonntag fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken und der Meinung, dass das Eggegebirge auch im Sommer noch einmal zu durch wandern wäre, nach Hause.