Durch die Kirchheller Heide am 21. Mai 2017

 

An diesem Tag erkunden wir mit unserer Wanderung ein wenig die Kirchheller Heide. Die Sonne strahlt und zaubert bei jedem ein Lachen ins Gesicht. So warm es in der Sonne ist, so angenehm kühl sollte es sich beim Wandern auf den Waldwegen zeigen. Herrlich!

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz Kirchheller Heide / Heidesee am Alten Postweg in Bottrop-Kirchhellen. Von hier aus führt uns der Weg zum Heidesee, der eine Wasserfläche von 30 ha umfasst. Der See liegt mitten in der Kirchheller Heide, dem südlichen Ausläufer des Naturparks Hohe Mark. Mischwälder, Heideflächen und Felder bestimmen hier die Landschaft. Am Nordufer des Heidesees befindet sich ein 6.000 ha großes Vogelschutzgebiet. Nach kurzer Strecke erreichen wir eine Brücke zwischen den beiden Seeteilen mit herrlichem Blick über die Wasserlandschaft.

Dann geht´s in den Wald hinein. Wie schon erwähnt, ist es dort angenehm kühl und auf den breiten Wanderwegen, die manche auch Wanderautobahnen nennen, gehen wir erstmal Richtung Rotbachtal weiter. Im Wald gehen wir am und über den Schwarzbach entlang und aus dem Wald kommend, laufen wir an dessen Rand und zwischen Feldern nach ca. 2 Stunden unserem ersten Etappenziel entgegen. Das ist der Flugplatz „Schwarze Heide“, ein kleiner Flugplatz für Sport- und Segelflug. Dort in dem kleinen Restaurant haben wir für unser Mittagessen Plätze reserviert, dem Wetter angemessen, natürlich draußen unterm Sonnenschirm.

Nach ausgiebiger Rast, mehr oder weniger vollem Bauch und launigen Gesprächen, machen wir uns auf den Rückweg. Dieser führt uns Richtung Heidhofsee, der seine Existenz dem örtlichen Sand- und Kiesabbau verdankt. Das Seeufer hat einen dichten Pflanzengürtel aus Bäumen und Sträuchern, mit einigen, wenn auch kleinen, Zugängen zum Wasser.

Nachdem wir den See halb umrundet haben, halten wir am Hermann-Löns-Gedenkstein kurz inne – keine Heide, die etwas auf sich hält, kann anscheinend auf solch einen Stein zum Andenken an den Heidedichter (1866-1914) verzichten –, einige von uns kramen in ihrem Gedächtnis nach Gedichten und Zitaten von ihm und werden sogar fündig.

Wir setzen unseren Weg weiter fort und überqueren den Schwarzbach, der bis heute noch seinem natürlichen Lauf folgt und nicht künstlich begradigt wurde. Nun erreichen wir den Heidhof, der ein umweltpädagogischer Stützpunkt des RVR ist. Nach kurzer Eispause am Heidhof führt uns der Weg durch wasserreichen Mischwald. Vorbei an einigen größeren Teichen in einer Moorlandschaft, mit einigen optischen Highlights, die wir entsprechend auf uns wirken lassen und natürlich auch Fotos machen, erreichen wir nach einer weiteren guten Stunde wieder den Heidesee, unseren Ausgangspunkt.

Liebe Menschen, nette Gespräche, geiles Wetter, tolle Landschaft, gut 16 km um dieses gemeinsam zu genießen – die Zutaten für einen absolut gelungenen Tag.

 

Andreas