Wanderung auf dem Rotweinwanderweg

 

Am 15.10.2016 führte uns unsere Wanderung in das schöne Ahrtal. Wir fuhren sehr früh mit dem Zug los und erreichten 3,5 Stunden später unseren Startpunkt in Altenahr. Der Aufstieg zum Rotweinwanderweg begann am Fuß der Burg Ahre, eine ehemals mächtige Burganlage, die um 1100 errichtet wurde. In 1690 ist sie von den Franzosen erobert worden und 1714 von Kölner Truppen zerstört. Daher befinden sich heutzutage nur noch einige beeindruckende Mauern dort. Vom Aussichtspunkt an der höchsten Stelle der Burg auf 240 m Höhe hat man einen phantastischen Rundumblick in das Ahrtal und auf Altenahr.

Nach dem steilen Aufstieg verlief der Weg zunächst durch dichten Wald entlang der Steillagen des „Altenahrer Ecks“, danach durch einen Mischwald nach Mayschoss. Es ging durchaus bergauf und bergab und wir überwanden eine Höhendifferenz von 200 m. Nach einer zweistündigen Wanderung erreichten wir Mayschoss zur Mittagseinkehr. Gestärkt traten wir den weiteren Weg an, der uns Richtung Dernau führte. Zunächst mussten wir wieder zum Rotweinwanderweg aufsteigen. Bereits nach wenigen Metern beeindruckte uns ein herrlicher Panoramablick über den Talkessel der in den kommen Minuten unser ständiger Begleiter war.

Weiter ging es entlang der Schutzhütte „Korbachrast“ in Richtung Rech. Die Schutzhütte trägt den Namen des ehemaligen Landrates des Kreises Ahrweiler, Heinz Korbach, der gemeinsam mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Eifelvereins Gruppe Dernau, Dr. Karl Näkel, als der "Gründungsvater" des Rotweinwanderweges gilt.

Über breite Fahrwege verlief auf halber Höhe der Weg durch die offenen Weinberge weiter, von wo wir den Anblick von Steillagen, Fels- und Waldlandschaft und die Wildromantik des im Tal daher fließenden Flüsschens Ahr genossen. Unterwegs wurde der ein oder andere Rot- oder auch Weißwein probiert. Am Schluss gab es praktischer weise einen Weinstand direkt am Bahnhof in Dernau. Dort konnte man sich mit Wein für Zuhause versorgen. Nach einer 3,5 Stündigen Bahnfahrt erreichten wir mit vielen tollen Eindrücken den Essener Hauptbahnhof, wo sich unsere Wege trennten.

Birgit