Wanderung von Essen nach Kettwig

 

Die Wanderung am Pfingstsonntag führte uns von der Gruga nach Kettwig. Wir trafen uns an unserem Walking-Treffpunkt vor dem Orangerie-Eingang der Gruga und liefen auf der Radtrasse bis zum Abzweig zur Margarethenhöhe. Nach einem kleinen Rundgang durch den architektonisch interessanten ältesten Teil überquerten wir die Sommerburgstraße und kamen kurz danach zum Halbachhammer im Nachtigallental.. Dieses Industriedenkmal stammt von einer Eisenhütte im Siegerland und wurde nach deren Stillegung von Krupp gekauft, 1935/36 betriebsfähig hergerichtet und der Stadt Essen geschenkt.

Wir gingen weiter Richtung Haarzopf, am Gelände des Kleingartenvereins 'Hohe Birk' vorbei, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wurde, immer am Rande der Siedlungen und somit meistens durch grünes Gelände bis zum Flughafen Essen-Mülheim. Dann ging es ein Stück zwischen Äckern und Weiden parallel zur A 52, bis wir diese in der Nähe des Buchholzhofes unterquerten und die einzige ernsthafte Steigung der Wanderung zu bezwingen hatten. Am Buchholzhof wurden noch letzte Einkäufe für das Wochenende getätigt, dann überquerten wir die Meisenburgstraße und wanderten über einen schönen schmalen Weg mit toller Aussicht und das Ruthertal zur Ruhr hinunter. Unten angekommen begann ein kräftiger Regenschauer, so dass wir uns für den kürzesten Weg entschieden, an der Straße entlang bis zum Kattenturm und weiter an der Ruhr zu unserem Ziel, dem Gastschiff 'Thetis'. Dieser alte Frachtkahn wurde zum Restaurantschiff umgebaut und liegt seit 1950 in Kettwig vor Anker. Wir stärkten uns mit herzhaften oder süßen Pfannkuchen und traten dann den Heimweg an, statt wie geplant mit dem Bus konnte die kleine Gruppe mit zwei vorsorglich in der Nähe deponierten PKW zurück zur Gruga transportiert werden.

 

Ulla