Unterwegs im Essener Süden (18. Dezember 2016)

 

Dieser Tag hatte viele gute Gründe sich zu einer gemeinsamen Wanderung zu treffen. Zum einen ist es ein jeder dieser wundervoll gemischten Gruppe. Dann hatten wir heute auch noch den 4. Advent, so dass wir vor Weihnachten noch einmal fast alle zusammen gekommen sind und diesen Tag gemeinsam verbringen konnten. Auch hatte sich an diesem Tag Verstärkung angesagt, zwei Vertreter der Presse incl. Fotograf begleiten uns, um mit Informationen, Eindrücken und Bildern von dieser Form der Selbsthilfe in einem Gesundheitsmagazin zu berichten.

Wir trafen uns am S-Bahnhof in Werden und nach einem ausführlichem „Hallo“ ging es los. Wie so üblich bei uns geht´s zuerst bergauf, begleitet von Lachen und viel Gequatsche. Wer noch keinen Kaffee hatte, egal, der Puls ging moderat und stetig mit in die Höhe. Unser Weg sollte uns zuerst zum Wildgatter im Heissiwald führen, zwischendurch ergaben sich schöne Ausblicke über Werden und auf den Baldeneysee. Wir waren schon eine Weile im Wald unterwegs als ein über dem Weg liegender Baumstamm die Möglichkeit zu einem Gruppenbild mit dem Thema „Über Stock und Stein“ bot. Wenn man schon mal einen Profifotografen dabei hat, nutzten wir das natürlich auch. Als wir das Wildgatter hinter uns gelassen hatten, wandten wir uns Richtung „Schuirweg“. Während dieses Weges bot sich uns ein weiteres Highlight, eine Gruppe von gefühlt 20 Mountainbikern zwischen 10 und 60 Jahren, erstmal nichts ungewöhnliches, wären diese nicht alle als Weihnachtsmänner verkleidet gewesen. So mancher von uns stand mit geöffnetem Mund dieser zugegeben außergewöhnlichen Szene gegenüber. Als wir uns emotional wieder gesammelt hatten ging´s weiter. Wir querten dann den Schuirweg und wanderten zwischen den Wiesen und Feldern unserem Mittagessen entgegen. Dieses wollten wir auf der „Staußenfarm“ zu uns nehmen. Etwas später wie gedacht kamen wir an und begrüßten andere Mitglieder unserer Gruppe, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mit wandern konnten. Während unserem Mahl hielt eine unserer guten Feen einen kleinen Rückblick auf das bald zurück liegende Jahr und verteilte einen lieben Weihnachtsgruß in Form von einer Tüte mit leckeren Plätzchen an Alle. Dann noch was für Insider, die „Schlafmütze“ dieser Gruppe bekam Hilfestellung in Form eines „Gut d´rauf – Weckers“ zur Seite gestellt, was dieser den Initiatoren dieser Aktion nicht übel nimmt.

Gut gestärkt und beschwingt machten wir noch ein paar Fotos vor der Straußenkulisse, um dann am Schuirbach entlang Richtung Ruhr zu wandern. Nach dem Mittagessen waren, so glaube ich alle den Planern dieser Tour dankbar, dass es bergab ging. Zwischendurch machten wir immer wieder Platz für Reiter auf Pferden, von Reitern geführten Pferden und einer wunderschönen Kutsche mit einem riesigen Pferd davor, welches eine kleine Weihnachtsmütze auf seinem Geschirr trug. Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Natur und ländliches Flair das Ruhrgebiet zu bieten hat. Die Ruhr erreicht gingen wir den Leinpfad wieder Richtung Werden. Diese letzten Kilometer waren ein gelungener Abschluss einer schönen Tour, die wir heute genossen haben. Am Pegelhaus Werden gingen wir die letzten Meter zu unseren Fahrzeugen. Dort verabschiedeten wir uns mit gegenseitigen Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und gutem Rutsch ins neue Jahr.

Ich war geschafft, aber glücklich. Ein schöner Tag.

 

Andreas