Diagnose Krebs: Wege (zurück) ins Leben – Weg in die Zukunft!

Veranstaltung am 30. Mai 2016 im Elisabethkrankenhaus

 

Lebendig, tiefgründig und bewegend

Reden, zuhören, lachen, positives Denken – all das machten die Teilnehmer der Veranstaltung „Diagnose Krebs: Wege (zurück) ins Leben –Wege in die Zukunft!“, zu der das Institut Psychosoziale Medizin am Elisabeth-Krankenhaus Essen gemeinsam mit Wiese e.V., Selbsthilfeberatung Essen und einigen Selbsthilfegruppen eingeladen hatte.

Die Diagnose Krebs bringt das Leben erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen erheblich ins Wanken, hieß es in der Einladung. Dieser waren rund 40 Frauen und Männer, Erkrankte sowie Angehörige, gefolgt. „Es war ein toller Nachmittag, sehr vielfältig, mit unterschiedlichen Impulsen und sehr lebendig “, freut sich Dr. Rainer Paust, Leiter des Institutes für Psychosoziale Medizin.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Miteinander, das Gespräch, der Austausch. Dieser Charakter sei bei den Teilnehmern gut angekommen, so Paust. „Zum einen gab es die Möglichkeit, dass Betroffene miteinander ins Gespräch kamen, aber auch Betroffene und Profis kamen in den Austausch“, erläutert Dr. Rainer Paust.

Darüber hinaus bot der Nachmittag im Elisabeth-Krankenhaus den Teilnehmern die Gelegenheit, andere Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und deren Akteure kennenzulernen. An der Planung und Durchführung der Veranstaltung waren neben dem Institut für Psychosoziale Medizin und Wiese e.V., die Frauenselbstshilfe nach Krebs, Gut Drauf – Sport und Krebs, Deutsche ilco, Krebsberatung für Betroffene und Angehörige sowie der Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V. beteiligt. Im Dialog erfuhren die anwesenden Frauen und Männer verschiedene Bewältigungsstrategien im Umgang mit einer Krebserkrankung und lernten hilfreiche Methoden aus den Bereichen Sport und Bewegung, Kreativität und Soziale Unterstützung kennen.