Kletterwald in Wetter

 

Sonntagmorgen, gegen 9 Uhr – für einen Sonntag eigentlich viel zu früh!- fahren wir zum Klettergarten nach Wetter. Nach dem Anlegen der Klettergurte und Helme und der theoretischen wie praktischen Einweisung begeben wir uns zunächst auf die „Seiser Alm“, der erste Kletterkurs mit einfachstem Schwierigkeitsgrad.

Wir gehen über Seile, schwingende Holzbohlen, wackelnde Bretter, durch schaukelnde Netze und rutschen von einer Plattform zur nächsten. Die Touren vom Gran Zebru bis zum Mont Blanc, vom Ortler bis zum Nanga Parbat sind unterschiedlich lang und von mal zu mal schwieriger gestaltet; die Höhe variiert von 1 bis 15 Metern über dem Waldboden. Wir sind zum ersten Mal im Klettergarten und so wackeln und hangeln wir uns auf den eher moderaten Touren von Baum zu Baum. Nach knapp zwei Stunden zum Teil anstrengender und angespannter Körperhaltung verlassen wir mit dem Lebensgefühl der „Baumaffen“ das Gelände.

Am nächsten Tag habe ich spürbaren Muskelkater und einen größeren blauen Flecken am Oberarm. Dennoch hat es großen Spaß gemacht und sicherlich werden wir beim nächsten Mal auch noch die schwierigeren Touren in Angriff nehmen.

 

 Astrid